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492 Witze auf 25 Seiten zum Thema Ossi & Wessi: (320 bis 339)

320. Forschungserfolg in der DDR. Ein Metallbetrieb hatte einen Draht entwickelt, der so dünn war, daß keines der in der DDR bekannten Meßgeräte die Dicke bestimmen konnte. Eine Probe wurde eingetütet und nach Japan geschickt, zum Bestimmen der Dicke. Leider hatte jemand vergessen den Brief mit der Beschreibung beizulegen, was die Japaner mit dem Draht machen sollen. Nach drei Monaten kommt das Paket zurück. Die ganze Führungsriege der SED ist erschienen und der Kombinatsleiter öffnet das Paket: "Leider wußten wir nicht was wir mit der Probe machen sollten, also haben wir ein Außen- und Innengewinde reinschnitten..."
321. Frage: Kann man aus einer Banane einen Kompaß machen? Antwort: Klar, abends die Banane auf die Berliner Mauer legen, da wo am nächsten Tag abgebissen wurde, ist Osten...
322. Fritzchen kommt aus der Schule und seine Mutter fragt: "Na wie war die Schule?" Darauf Fritzchen: "Super! Wir haben einen Aufsatz zum Thema 'Wie gefällt euch euer sozialistisches Vaterland, die DDR?' geschrieben und ich habe die beste Note bekommen!" "So?" sagt die Mutter, "Welche Zensur hast Du bekommen?" "Eine 5!!" erwidert Fritzchen. "EINE 5!?!" fragt die Mutter entsetzt, "Und Deine Mitschüler??" Darauf sagt Fritzchen "Weiß ich leider nicht, die sitzen alle in Untersuchungshaft!"
323. Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit seinen Radiergummi. Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu suchen. Da fragt die Lehrerin die Klasse: Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker stehen würdet, was würdet Ihr sagen?" 1. Schüler: "Er war ein großer Volksführer." 2. Schüler: "Er wurde von seinen Volk geliebt und verehrt." Lehrerin: "Und Fritzchen was würdest Du sagen?" In dem Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: "Da liegt das Schwein und rührt sich nicht!"
324. GOTT hat nach einer Menge Arbeit mal etwas Ruhe nötig, und plant für zwei Wochen in den Urlaub zu fahren. Also ruft er seinen Sohn, Jesus, zu sich und fragt ihn, ob er nicht seine Standardarbeit während dieser Zeit übernehmen könne. "Pass auf mein Sohn, wie Du weißt, müssen wir hier täglich Menschen formen. Ist aber nicht weiter schwer - Du nimmst hier etwas von dem gesegneten Lehm, formst daraus einen gelungenen Menschen, stellst ihn auf die Beine und gibst ihm einen leichten Klaps auf den Rücken - dann läuft er von selber los." Am nächsten Montag begibt sich Jesus an die Arbeit, nimmt etwas Lehm und formt und formt. Als das Ergebnis seinen Vorstellungen entsprach, stellte er das geschaffene Geschöpf auf die Beine, gibt ihm den Klaps auf den Rücken - und siehe da, wie es sein Vater ihm ankündigte, der neue Mensch läuft los und macht sich auf den Weg zur Erde. Und so folgten noch einige Menschen an diesem Montag. Ebenso am Dienstag, am Mittwoch und auch am Donnerstag. Schon mit richtiger Routine ging Jesus diese Arbeit dann auch am Freitag an. Doch gerade hatte er den ersten Menschen geformt und ihm den obligatorischen Klaps auf den Rücken gegeben, fällt dieser um und geht keinen Schritt. "Mmmh... nanu, habe ich da jetzt was falsch gemacht...?" wundert sich Jesus und versucht es noch einmal. Aber auch der zweite kippt einfach nur um, ebenso der dritte, vierte und jeder Mensch an diesem Freitag. In der nächsten Woche ging es von Montag bis Donnerstag wieder so wie erwartet, aber am Freitag erneut das gleiche Spiel. Als Gott zurück aus dem Urlaub kam, erkundigte er sich gleich, wie es seinem Sohn denn mit der wichtigen Aufgabe ergangen ist in der Zwischenzeit. "Ja Vater, weißt Du, eigentlich ging es ja gut... nur an den Freitagen..." - "Ach herrje, das habe ich Dir ganz vergessen zu sagen. Freitags machen wir Ossis, die brauchen immer erst einen Arschtritt bis sie sich mal in Bewegung setzen."
325. Geschichten von B.B.: Als Herr B. aus der Fremde in die Hauptstadt zurückkehrte, verbrachte er die erste Nacht in dem bekannten Hotel A., von dem nur noch der Dienerschaftsflügel übriggeblieben war. Das Hotel war schlecht geheizt. Herr B. erwachte früh und ging hinaus, um am Grab seines Feindes eine Zigarre zu rauchen. Die Reichskanzlei war eine Ruine. In den Trümmern arbeitete ein Mann. Er belud einen kleinen Karren mit großen Steinbrocken. Es war der erste deutsche Proletarier, den Herr B. nach seiner Heimkehr traf. Herr B. fragte den Mann, wie es gehe, und der Mann antwortete verdrossen: Geldgeber müssen her. Herr B. erzählte später von dieser Begegnung und meinte: Dabei schien die Szenerie zu beweisen, daß Geldgeber dagewesen waren. Bescheidenheit Die Frage wurde erörtert, ob die Regisseure für den ständig wachsenden Bedarf von Film und Theater ausreichten. Man zählte die Regisseure auf, die in Frage kamen. Herr B. überlegte eifrig mit. Es gibt nur zwei Regisseure auf der Welt, sagte er dann. Der andere ist Chaplin. Der Stein der Weisen Italienische Germanisten zerbrachen sich den Kopf, wie man die jungen dramatischen Talente ihres Landes fördern könnte. Sie dachten an Schulen, dramatische Werkstätten, Universitätskurse, dramaturgische Beratungen und Gemeinschaftsküchen. Sie fragten Herrn B. um seinen Rat, und er antwortete: Geben Sie ihnen Geld. Alarm In der Emigration schrieb Herr B. eine Szenenfolge über die Zustände im Deutschland des österreichischen Kunstmalers. Darin gab es eine Szene, in der die Frau eines Arztes nach langer Ehe erfahren muß, daß ihr Mann sie verlassen will, weil ihre Blutzusammensetzung den Machthabern nicht gefällt. Als Herr B. erfuhr, daß der Literaturwissenschaftler Georg L. diese Szene lobte, weil sie direkt aus dem Leben gegriffen sei, fragte Herr B. verzweifelt einen Freund: Was habe ich nur falsch gemacht? Staatslehre Im dänischen Exil unterhielt sich Herr B. mit seinem Freund Walter B. über neue Theorien des Literaturwissenschaftlers Georg L. Es ging um den Expressionismus und beide lehnten die Ansichten von Georg L. erbittert ab. Mit solchen Leuten ist eben kein Staat zu machen, sagte Walter B. Doch, widersprach Herr B. Eben nur ein Staat, aber kein Gemeinwesen.
326. Gespräch in der DDR. "Was würden Sie tun, wenn morgen die Mauer abgerissen würde?" Antwort: "Auf einen Baum klettern?" "Warum?" "Meinen Sie, ich möchte totgetrampelt werden?"
327. Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter...
328. Helmut Kohl kommt in die Hölle. Der Teufel fragt ihn: "Wie oft hast du in deinem Leben dein Volk belogen?" Kohl gesteht kleinlaut ein: "10 mal waren es schon..." Daraufhin wird er mit 10 Nadelstichen bestraft. Gorbatschow kommt ebenfalls in die Hölle. Wieder fragt ihn der Teufel, wie oft er denn sein Volk angelogen hat. "100 mal", gesteht auch Gorbatschow ein und wird mit 100 Nadelstichen bestraft. Plötzlich ertönt im Nebenraum ein lautes Geratter! Verwundert fragt Kohl den Teufel, was denn das wohl sei. "Ach, das ist nur der Erich Honecker", meint der Teufel. "Den mussten wir erstmal eine Woche unter die Nähmaschine legen!"
329. Hermann Axen, Honeckers engster Mitarbeiter, besucht eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft. Die Presseleute haben ein paar Fotos gemacht, die Axen inmitten einer Herde Schweine zeigen. Nunmehr entsteht in der Redaktion des "Neuen Deutschland" ein Streit über den Text der Bildunterschrift. Der erste Redakteur schlägt vor: "Axen unter Schweinen." Der zweite Redakteur "Das geht nicht. Besser ist: Axen inmitten von Schweinen." Darauf der dritte Redakteur: "Um Gottes willen, das gibt Probleme mit der Zensur. Ich schlage vor: "Vierter von links: HERMANN AXEN."
330. Honecker steht morgens auf dem Balkon: "Guten morgen liebe Sonne." Die Sonne antwortet: "Guten Morgen, Genosse Honecker" Honecker steht mittags auf dem Balkon: "Mahlzeit, liebe Sonne." Die Sonne antwortet: "Mahlzeit, Genosse Honecker" Honecker steht abends auf dem Balkon: "Guten abend liebe Sonne." Die Sonne antwortet: "Geh Scheissen, jetzt bin ich im Westen."
331. Honecker und Mielke unterhalten sich über ihre Hobbys. Honecker: "Ich sammle alle Witze, die über mich im Umlauf sind." Mielke: "Mensch Erich, da haben wir ja fast das gleiche Hobby. Ich sammle nämlich alle, die sie in Umlauf bringen..."
332. Honecker will bei den Bürgern erkunden, wie beliebt er denn nun ist. Er besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an einer Tür. Ein kleines Mädchen öffnet: "Wer bist Du denn, Onkel?" "Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, daß es Euch gut geht. Ich sorge für Essen und Wohnung..." "Mami, Mami, komm' mal ganz schnell, Onkel Peter aus München ist da!"
333. Hängt der Ossi tot im Keller, war der Wessi wieder schneller! Hängt der Wessi tot daneben war der Ossi noch am Leben.
334. Ich leiste was. Du leistest was. Die leisten sich was.
335. Ich weiß gar nicht was die Wessis haben. Wir waren fortschrittlich! Wir hatten sogar einen Bananenautomaten! Mitten in Ostberlin! Jawohl! Warf man eine Banane rein, kam eine Ostmark raus!!
336. In Leipzig wurde eine Frau verhaftet. Sie hatte ihre Wäsche im Westwind getrocknet ...
337. In der Bäckerei: "Guten Tag, haben Sie Brötchen?" "Nein." "Haben Sie Kuchen?" "Nein." "Haben Sie überhaupt etwas?" "Nein." "Und warum haben Sie dann 24 Stunden geöffnet?" "Weil wir keine Schlösser haben."
338. In der DDR entgleist ein Zug. Der Chef des nächsten Bahnhofes stellt den Lokführer zu Rede und fragt ihn, wieso der Zug entgleist ist. Da antwortet ihm der Lokführer: "Da stand ein Russe auf den Gleisen!" Sagt der Chef: "Hättest du ihn doch umgefahren!" Lokführer: "Hab ich doch, aber ich hab ihn erst im Weizenfeld erwischt!"
339. In der Plankommission wurde ein neugeborenes Baby gefunden, keiner will es gewesen sein. Es wird untersucht, ob es jemandem von der Plankommission gehören könnte. Das Ergebnis: nein, denn ... 1.in der Plankommission macht keiner was mit Lust und Liebe, 2.in 9 Monaten hat dort noch keiner was zustande ge bracht, 3.und wenn schon mal einer was gemacht hat, hatte es we der Hand noch Fuß.

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